Posts mit dem Label Weihnachten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weihnachten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

27 Dezember 2015

Hattet Ihr schöne, erholsame, harmonische, besinnliche Feiertage? Ich wünsche es Euch von ganzem Herzen! Hier musste ein bisschen umdisponiert werden, nachdem ich mich am ersten Weihnachtstag mittags ins Bett verabschiedet habe und erst seit heute wieder unter den Lebendigen weile, aber sonst war es wirklich schön!
Heute habe ich ein einfaches Rezept für Euch, das meiner Meinung nach nicht unbedingt in die Vorweihnachtszeit gehört. Diese Kugeln sind mir mehrfach auf Pinterest begegnet, häufig mit dem Hinweis "diese Plätzchen MUSS man unbedingt gebacken haben!" also standen sie seit einer Weile auf der "to-bake-Liste". Ich sehe sie eher in der Kategorie "winterliches Kaffeegebäck" und nicht zwingend als Plätzchen, aber einen immer leerer werdenden Plätzchenteller füllen sie natürlich auch gut! :-) Das Rezept dafür habe ich bei "living at home" gefunden und es ausnahmsweise nicht wirklich verändert:

Schokoladenkekse

Schoko-Schnee-Kugeln

Zutaten für 25 Stück:
100g Zartbitter-Kuvertüre
50g Butter
60g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
100g Mehl
1 EL Kakao
1/4 TL Backpulver
Salz
1 TL gemahlener Zimt
Mark einer Vanilleschote
60g Puderzucker zum Wälzen

Zubereitung:
Kuvertüre hacken und mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Eigelb, Ei und Zucker verrühren, unter Rühren die geschmolzene Kuvertüre zugeben. Mehl mit Kakao, Backpulver, Salz und Gewürzen mischen und unterrühren, Masse kalt stellen bis sie fest ist (1,5-2h). Mit einem Teelöffel walnussgroße Portionen abstechen, zu Kugeln rollen und in sehr viel Puderzucker wälzen. Auf einem Blech mit etwas Abstand anordnen und bei 170°C im vorgeheizten Ofen 14min backen.

einfaches Gebäck

Einen einzigen Kritikpunkt habe ich: 25 Stück sind zu wenig!!! Ansonsten sehen diese kleinen Teilchen so schneeweiß mit Kratern einfach zauberhaft aus! Sie haben eine schöne Kruste und sind innen butterweich und superschokoladig! Wenn Ihr das lest und nicht sofort in die Küche rennt, weiß ich auch nicht... :-D 

Bruchschokolade

Ist Euer Weihnachtsgebäck aufgebraucht oder seid Ihr noch am Resteessen? Bei uns leert es sich spürbar, Plätzchen gibt es keine mehr, nur noch Weihnachtsmänner, die im Vorbeigehen genascht werden und ein paar letzte Lebkuchen...

Eure Christina

06 Dezember 2015

Seid Ihr der Salat- oder der Dessert-Typ???
Wenn man in unseren Breitengraden zu einer Feier eingeladen wird, ist es üblich zu fragen, ob man etwas mitbringen darf (im Süden Europas absolut undenkbar!). Ich glaube jeder von uns hat dann so eine "Kernkompetenz" - ist eben der Salat- oder der Dessert-Typ!
Das wird Euch jetzt wahrscheinlich wundern, aber ich bin niemals nicht der Salat-Typ, ich bringe IMMER das Dessert mit! Da seid Ihr jetzt platt, was?! ;-) 
...so auch diese fruchtig-weihnachtlichen Kleinigkeiten:

Orangen, Lebkuchen

Orangen-Lebkuchen-Dessert im Glas

Zutaten für 16 kleine Gläschen (etwa 12 mittlere Portionen):
250g Mascarpone
200ml Sahne
300g Naturjoghurt
80g Zucker
1 TL Zimt
Mark einer Vanilleschote
8 große Lebkuchen ohne Oblate (z.B. "Brezeln, Sterne, Herzen")
5 Orangen
50g Zartbitterschokolade

Zubereitung:
Mascarpone mit Sahne, Zucker, Zimt und Vanillemark einige Minuten aufschlagen, dass sich eine dicke Creme ergibt, Joghurt unterrühren. Lebkuchen grob hacken und auf die Gläschen verteilen. Orangen mit einem scharfen Messer schälen, dass keine weiße Haut mehr sichtbar ist und dann entlang der Trennwände Orangenfilets herausschneiden. In jedes Gläschen zwei Orangenfilets geben und mit Creme bedecken. Zartbitterschokolade reiben und etwa einen Teelöffel geriebene Schokolade in jedes Gläschen streuen, mit einem Orangenfilet dekorieren. 

Glas, Schokolade

Ich habe die kleinen Ikea Windlichter schon häufiger für Desserts verwendet und finde sie von der Größe her perfekt, so eine Portion kann man immer essen und diejenigen, die nicht nur den hohlen Zahn mit Süßem füllen müssen, essen einfach eine zweite Portion. Außerdem sind die Gläser etwa so groß wie ein Muffin, so passen sie problemlos in meine Cupcake-Transportbox und bis zu 36 Gläschen sind sicher verpackt. 

Weihnachten

Ist das Weihnachtsmenü bei Euch schon in Planung? Wenn Ihr noch ein kleines Dessert im Gläschen sucht und Euch dieses nicht restlos überzeugt hat, findet Ihr hier vielleicht das richtige:


Auch wenn ich meinen Grundsatz "fruchtig-cremig-knackig" dieses Mal nicht befolgt und die crunchy Komponente weggelassen habe, bin ich sehr zufrieden: das Dessert schmeckt weihnachtlich, aber nicht überwürzt, säuerlich-süß-fruchtig, aber nicht aufdringlich, es passt einfach!

Einen schönen zweiten Advent wünsche ich Euch!

Eure Christina

29 November 2015

Ich liebe Baumkuchen. Irgendwie saftig und gleichzeitig knusprig-mürbe, zarte Röstaromen, karamellig-fein, mit einem Hauch Bittermandelaroma, ... In der Weihnachtszeit esse ich am liebsten Elisen-Lebkuchen und Baumkuchen! Bisher hatte ich den noch nie selbst gemacht und ich kann gar nicht sagen warum! Vor aufwändigem Gebäck schrecke ich ja eigentlich nicht zurück... :-)
Als ich dann eine Fotostrecke bei brigitte.de fand, war ich überzeugt: Baumkuchen kann man ganz wunderbar selbst machen!

Weihnachtsgebäck

Baumkuchenspitzen in Mondform

Zutaten für den Teig:
200g weiche Butter
200g Zucker
4 Eier
1 Prise gemahlene Nelken
Schale einer Zitrone
100g geschälte gemahlene Mandeln
100g Mehl
1 Prise Salz

Zubereitung:
Butter mit Zucker einige Minuten lang cremig aufschlagen bis sie fast weiß ist. Eier trennen und die Eigelbe einzeln zugeben, jeweils ganz kurz aufschlagen. Eiweiß sehr steif schlagen. Zitronenschale und Nelken zum Teig geben. Mandeln und Mehl mischen und unter den Teig rühren, den Eischnee in drei Portionen vorsichtig unterheben. Eine Springform mit Backpapier auslegen und etwa 3 EL Teig auf dem Boden verstreichen, im Ofen etwa 3min lang grillen. Herausnehmen und erneut 3 EL Teig vorsichtig auf dem Boden verstreichen, wieder grillen, bis er goldbraun ist.

Zutaten für das Marzipan:
200g Marzipan-Rohmasse
40g Pistazienkerne
30g Puderzucker

Zubereitung:
Pistazien fein mahlen, mit Marzipan und Puderzucker verkneten. In zwei Teile teilen und auf 26cm Durchmesser ausrollen. Ich habe die Form mit einem Tortenring ausgestochen. Nach drei Teigschichten eine Schicht Marzipan in die Springform geben, wieder mit 3 EL Teig bestreichen und wie vorher grillen. Nach weiteren drei Teigschichten wieder eine Schicht Marzipan auf den Teig geben. Weiter fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.

Halbmonde

Zutaten für den Guss:
100g Aprikosenmarmelade
1 EL Amaretto
300-400g Kuvertüre
1-2 TL Kokosfett

ggf. Farbspray oder gehackte Pistazien für die Deko

Zubereitung:
Aprikosenmarmelade erwärmen und mit Amaretto verrühren, den Kuchen aus der Springform lösen und rundherum mit dem Guss bestreichen, trocknen lassen. Mit einem Kreisausstecher immer leicht versetzt Halbmonde ausstechen, so entsteht sehr wenig Verschnitt. Die Halbmonde mit der Kuvertüre glasieren und mit gehackten Pistazien, Farbspray oder Zuckerperlen dekorieren.

Baumkuchen

Auf der Seite von brigitte.de gibt es hierzu eine Bilderstrecke, die wirklich sehr anschaulich erklärt, wie aus Butter, Eiern, Zucker und Marzipan Baumkuchen-Halbmonde werden.
Mit dem Ergebnis war ich insofern sehr zufrieden, dass die einzelnen Schichten gut erkennbar sind, optisch also absolut das Original (auch wenn das auf dem Foto nicht so gut ersichtlich ist)! Ob Marzipan immer zwischen den Schichten sein muss, darüber lässt sich streiten. Ich mag es sehr gern und es macht den Baumkuchen saftig, also Daumen hoch. So ganz wie das Original ist der selbstgemachte Baumkuchen allerdings nicht, das muss ich zugeben - oder die Frage stellen: welches ist das Original? Der Baumkuchen vom Fließband? Ein superleckeres, ausgefallenes, besonderes Weihnachtsgebäck ist es aber auf jeden Fall - also unbedingt ausprobieren!

Eure Christina

22 November 2015

Bei uns gibt es Lebkuchen, Plätzchen und Spekulatius erst ab dem ersten Advent, da lasse ich nicht mit mir reden. Vier Wochen lang können wir uns dann gern nur von Weihnachtsgebäck ernähren, aber eben nur in diesen vier Wochen (plus die Nachweihnachtszeit, in der die Reste aufgebraucht werden müssen, bevor sie schlecht werden ;-))
Ende August, wenn die ersten Lebkuchen im Supermarkt stehen, ist es keine Herausforderung sich in das allgemeine Entsetzen einzuklinken und sich mit aufgeblasenen Backen darüber auszulassen, dass "die Lebkuchen jedes Jahr früher in den Ladenregalen stehen!". (Leute, Leute, die Dinger würden da nicht stehen, wenn sie nicht jede Menge Abnehmer finden würden...)
Ende November allerdings, wenn es draußen immer kälter wird, fällt der Verzicht schwerer. Da kam dem Sohnemann die grandiose Idee: "Wir nennen sie Kekse!" Also gibt es passend zum Herbst kuschelige Teddys und flauschige Wölkchen.

Herbst Wolken

Teddy Kekse

Herbstkekse

Zutaten:
175g Mehl
75g Stärke
75g Puderzucker
1 Ei
165g Butter
Mark einer Vanilleschote

Zitronensaft 
Puderzucker
Nuss-Nougat-Creme

Zubereitung:
Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Folie einschlagen. Mindestens eine halbe Stunde kalt stellen. Mit reichlich Mehl ausrollen und dann Kekse nach Belieben ausstechen. Bei 180°C etwa 8-10min backen. Nach dem Abkühlen die Wölkchen mit einer dicken Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft bestreichen oder mit Nuss-Nougat-Creme füllen.

Wolken Kekse

Dieser Teig ist mein liebster Teig für Kekse oder Plätzchen, ich variiere ihn auf vielfältige Weise. Er ist schön fein, mürbe und vanillig.

Teddy

Kekse

Was gibt es schöneres, als sich mit einer dicken Decke auf die Couch zu kuscheln, mit einem heißen Tee in der einen und ein paar Keksen in der anderen Hand? 
...als ich das hier gerade vorlese, ergänzt Söhnchen: "die Glotze müsste noch laufen!" und der Mann des Hauses: "die Liebsten müssten noch dabei sein!"
Also: Was gibt es schöneres, als sich mit den Liebsten bei einem schönen Film mit Tee und Keksen auf die Couch zu kuscheln, wenn es draußen kalt und nass ist???

Eure Christina

28 Dezember 2014

Naaa??? Habt Ihr ein paar ruhige, besinnliche und harmonische Weihnachtstage verbracht? Wie zufrieden seid Ihr mit Euren Geschenken? Bei uns gab es dieses Jahr zum ersten Mal doppelte Geschenke, da hatten ein paar Dumme dieselben Gedanken! ;-) Das hilfreichste Geschenk war für mich eine zweite Schüssel für die Kitty, endlich muss ich nicht mehr zwischendurch spülen...
Was gab es bei Euch Leckeres zu essen? Wir verbringen den Heiligen Abend traditionell bei meinen Eltern und es gibt Raclette, für das Dessert bin immer ich verantwortlich. Ich lasse mir dabei immer etwas Besonderes einfallen und versuche, für jeden Geschmack etwas anzubieten. Heute habe ich mal etwas für "Marzipan-und-rote-Früchte-Liebhaber" dabei:

Gewürzkirschen

Marzipan-Mousse

Zutaten:
250ml Milch
200g Marzipan
3 Eigelb
50g Zucker
50ml Amaretto
3 Blatt Gelatine
300ml Sahne
2 EL Vanillezucker

Zubereitung:
Marzipan zerkleinern und mit der Milch in einem kleinen Topf erhitzen, damit sich das Marzipan auflöst. Unter Rühren kurz aufkochen lassen und beiseite stellen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelb mit Zucker und Amaretto dick cemig aufschlagen bis es fast weiß ist. Unter Rühren zur Milch-Marzipan-Mischung geben und weiterrühren, dabei leicht erhitzen, damit das Eigelb die Masse sämig macht. Zur Rose abziehen und die Gelatine darin auflösen, Masse kalt stellen. Nach 30-45min, wenn die Masse geliert, die Sahne steif schlagen und unter die Masse heben. In die Gläschen füllen und fest werden lassen.

Marzipan Kirschen

Gewürzkirschen

Zutaten:
Glas Kirschen
2 TL gehäuft Zimt
1 TL Piment
1 TL gemahlener Ingwer
1/2 TL Koriander
1/2 TL Kardamom
1/4 TL Muskat
1 TL Nelken, ganz
1 EL Stärke

Zubereitung:
Kirschen abtropfen lassen, Saft dabei auffangen und in einen kleinen Topf füllen. Ein paar Esslöffel abnehmen und beiseite stellen. Gewürze zugeben und erhitzen, damit sich die Aromen voll entfalten können. Restlichen Saft mit der Stärke verrühren. Nelken aus dem Sud fischen und die angerührte Stärke zugeben, eindicken lassen und die Kirschen zum Saft geben. Die Gläschen auffüllen und kalt stellen.

Marzipan-Mousse

Zum ersten Mal habe ich die Gläschen beim Befüllen schräg gestellt und ich finde, der Aufwand lohnt sich, das sieht einfach hübscher aus und ist auch geschickter, wenn man von beiden Massen etwas auf dem Löffel haben möchte.
Weil ich den Geschmack von Nelken nicht so intensiv mag, habe ich sie ganz gelassen und dann wieder herausgefischt, Ihr könnt sie aber auch mahlen und bei den Kirschen belassen.

Marzipan Kirschen

Mit den angegebenen Mengen habe ich 12 kleine Ikea-Gläschen gefüllt. Diese Portionen sind nach einem üppigen Mahl genau richtig oder dann, wenn man mehr als nur ein Dessert probieren möchte. Ich würde sagen, dass es sechs bis acht normalgroße Dessertportionen sind.

Wer Marzipan mag, wird diese luftige, mandelige Mousse lieben! Die fruchtig-würzigen Kirschen passen einfach perfekt dazu! Vielleicht ist dieses Dessert etwas für Euer Silvester-Menü?

Eure Christina

14 Dezember 2014

Habt Ihr schon alle Weihnachtsgeschenke? Eine gute Woche noch, dann steht Weihnachten vor der Tür! Ich bin dieses Jahr spät dran - noch kein einziges Geschenk besorgt, keinen Weihnachtsbaum ausgesucht, das einzige was läuft ist das Anzünden der weiteren Kerze am Adventskranz...


Wenn es Euch auch so geht oder Ihr Inspiration sucht, seid Ihr hier genau richtig: Heute habe ich Euch mal kulinarische Geschenke und Weihnachtsleckereien zusammengestellt - jetzt nur noch das "Christmas-is-everywhere"-Gedudel einlegen und nach Herzenslust durchklicken:

Weihnachtsgeschenke aus der Küche
Gewürz-Apfelkompott
Bratapfelauflauf
Curry-Paprika-Mandeln
Gewürzkekse
Glühweingewürz
Salzkaramell
Nussecken
Orangenmarmelade mit Kirschen und Cranberries
Panettone-Muffins
Raffaellocreme
Weihnachtlicher Schoko-Kirschkuchen
Schoko-Mandel-Berge
Schoko-Bananen-Cupcakes
Snowball-Cupcakes
Weihnachtskuchen im Glas
Weihnachts-Macarons


Dessertideen für das Weihnachtsmenü
winterliches Apfeldessert
Bratapfelauflauf
Bratapfelküchlein mit Vanillecreme
Crema di Mascarpone a la Canella
Mandarinen-Mango-Schichtdessert
White Cake mit Kokos

Das ist doch mal eine Ausbeute oder? Zum Teil habe ich selbst nicht mehr gewusst, was für Schätze sich da verstecken! Verschenkt Ihr auch Leckereien aus Eurer Küche? Wir fahren am Heiligen Abend immer zu meinen Eltern - vorher machen wir einige Stopps hier im Ort und bringen Weihnachtsleckereien zu ausgewählten Freunden, ich liebe die fröhlichen Gesichter und die Freude, die solche Geschenke bringen...

Eure Christina

30 November 2014

Mich erinnert der Geschmack von gezuckerter Kondensmilch immer an Kindheit. Ich habe kein konkretes Bild vor mir, nicht etwa die Oma, die die Schüssel ausschlecken lässt oder so. Einfach Kindheit. Zum Advent, wenn die Tage kürzer werden, man besinnlich wird und sich daheim einkuschelt erinnere ich mich gern an meine Kindheit. Wenn ich dem Begriff "Kindheit" einen Geschmack zuordnen müsste, wäre es der von gezuckerter Kondensmilch. Ich liebe diesen Geschmack total und könnte die ganze Dose auslöffeln! Logisch, dass ich dann diese lateinamerikanische Köstlichkeit ausprobieren musste!

dulce de leche

Pastel de tres leches

Zutaten für den Teig:
3 Eier
100g Zucker
65g Mehl
1 TL Backpulver
70ml Sahne

Zubereitung:
Eier trennen und Eiweiß mit Zucker sehr steif schlagen. Eigelbe einzeln hinzufügen und weiterschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Sahne auf niedrigster Stufe unter den Teig rühren. In eine Backform (etwa 20 x 20cm) geben und bei 180°C backen bis der Kuchen goldbraun ist.

Zutaten für den Guss:
130ml Sahne (restlicher Becher)
160ml Kondensmilch
160ml gezuckerte Kondensmilch (halbe Dose Milchmädchen)

Zubereitung:
Alle Zutaten für ein paar Minuten aufschlagen und gleichmäßig über den kurz abgekühlten Kuchen geben. Kuchen kalt stellen (am besten über Nacht) bis der Guss aufgesogen und nur eine leichte Cremeschicht darauf ist. Vor dem Servieren mit etwas Zimt bestäuben und in kleine Quadrate schneiden. 


Kuchen mit drei Sorten Milch

So direkt aus dem Kühlschrank schmeckt mir dieser Kuchen am besten, dann ist er saftig und nicht zu süß. Weil er getränkt ist, trocknet er auch am zweiten oder dritten Tag nicht aus und uns hat er auch noch am vierten Tag gut geschmeckt, wegen der Sahne würde ich ihn da aber keinem Besuch mehr anbieten! ;-) Er eignet sich damit wunderbar für die anstehenden Festtage, an denen man nicht ewig in der Küche stehen möchte, aber so ein Backup aus dem Kühlschrank nie schaden kann! :-)


Übrigens: neun Testesser hatte ich für diesen Kuchen und acht waren hell begeistert, das Söhnchen konnte ich nicht überzeugen. Ich finde das spricht für sich, immerhin hat der Sohnemann mittlerweile einen sehr geschulten, kritischen Gaumen, da kann man nicht mit allem ankommen! ;-)


Vielleicht geht es ihm trotzdem mal wie mir, dass er gezuckerte Kondensmilch mit seiner eigenen Kindheit verbindet, wer weiß? Welcher Geschmack erinnert Euch daran, wie Ihr Kinder wart? Vielleicht auch in Verbindung mit der Adventszeit?

Eure Christina

29 Dezember 2013

Habt Ihr das Weihnachtsfest gut verbracht? Lecker geschlemmt und viel mit den Liebsten gelacht? Das wünsche ich Euch! Bei uns war es sehr schön und eine willkommene Verschnaufpause! Heute habe ich das Rezept für die Marzipan-Cupcakes aus unseren Weihnachtspäckchen für die Nachbarn und Freunde im Gepäck: fluffiger Teig mit Zartbitter-Schokotröpfchen und Marzipanfüllung, obendrauf Amaretto-Frosting... absolut was für Genießer! :-) Sicher ein eher winterliches Gebäck, aber gar nicht unbedingt weihnachtlich, also vielleicht auch was für Silvester?


24 Dezember 2013

Das vierte Lichtlein hat schon gebrannt und das Christkind steht unmittelbar vor der Tür - Zeit zum Durchatmen, um zur Ruhe zu kommen und in den Genussmodus zu schalten. Bevor es soweit ist, habe ich noch eine Runde bei uns im Ort gedreht und einigen lieben Menschen ein Päckchen vorbeigebracht. Darin: zwei Marzipan-Cupcakes und zwei Schoko-Schoko-Bananen-Cupcakes. Für letztere habe ich Euch heute noch ein Rezept dabei:


19 Dezember 2013

Die Zeit rast! Mit riesigen Schritten geht es auf Weihnachten zu und ich muss Euch unbedingt noch zeigen, welches Buch ich besonders in den letzten Wochen häufig in der Hand hatte: "Weihnachten mit Fräulein Klein" von Yvonne Bauer.
Schon ihr erstes Buch hatte mir sehr gefallen, davon hatte ich Euch hier erzählt. Beim zweiten passierte dann folgendes: Beim ersten Blättern dachte ich: "Schade, das ist nun doch schlichter ausgefallen als das erste, immer noch Fräulein Klein, aber irgendwie anders!" Typischer Fehler, der direkte Vergleich. Damals war noch September, der Sommer verabschiedete sich noch und es war mir so gar nicht nach Weihnachten mit Fräulein Klein. :-)
Mitte Oktober habe ich dann auf der Buchmesse Yvonne Bauer kennengelernt und so erinnerte ich mich auch wieder an das Weihnachtsbuch - mittlerweile war es kühler und winterlicher. Mit einer Tasse heißem Tee und ohne die direkte Erinnerung an seinen Vorgänger sah das gute Stück völlig anders aus: schlichter, aber sehr stilvoll und harmonisch; mehr Deko - zu der Zeit, zu der ich mich auch mehr mit Deko beschäftige, übersichtlicher, weil besser strukturiert - kurz und gut: Das Buch ist ein wenig anders als sein Vorgänger, aber die Handschrift von "Fräulein Klein" ist unverkennbar und es ist einfach wunderschön!
Ich habe daraus erstmal die Bratapfelküchlein mit Vanillecreme gebacken:


13 Dezember 2013

Vor ein paar Wochen haben Sarah ("Sarahs Torten und Cupcakes") und Anna ("Im Backwahn") zum Weihnachtswichteln in der kleinen Runde eingeladen. Obwohl ich mit meiner Zeit momentan ziemlich haushalten muss, wollte ich mir das nicht entgehen lassen und habe zugesagt. Mein Wichtelkind war Maria ("Ich bin dann mal kurz in der Küche") und ich hatte schon eine ganze Kollektion an Weihnachtsnaschereien vor Augen, als jeder von uns aufzählen sollte was er nicht mag oder verträgt, um den kompletten Fehlgriff zu vermeiden. Da meldete sich Maria und meinte, dass die Wichtelmama bitte weitestgehend auf Zucker und Weizen verzichten solle... oh nein! Und jetzt??? Erst machte sich Ratlosigkeit breit, aber dann wurde einfach umdisponiert:


05 Dezember 2013

Ich komme gerade von der Schule meines Sohnes und Ihr seid die ersten, die erfahren, was ich dort gemacht hab! :-) Aber mal ganz von vorn:
Heute Morgen habe ich mich in die Küche gestellt, um 21 Cake Pops zu rollen und mit Candy Melts zu überziehen. Keine runden Cake Pops aber, sondern kegelförmige. Und auf den grünen Überzug mussten bunte Sternchen.
Das sah dann so aus:


02 Dezember 2013

Dieses Jahr ist bei uns alles anders. Zum ersten Advent gab es noch keine Plätzchen. Es soll auch keinen Weihnachtsbaum geben dieses Jahr - mal sehen wohin das Christkind die Geschenke legt!

Das Adventsgesteck wurde gerade noch fertig - einfach nur Tannengrün mit weißen Kerzen. Als dann der beste Sohn von allen rebelliert hat und meinte, dass man das so ja wohl nicht lassen könne, habe ich doch noch ein paar Weihnachtsdekosachen aus dem Keller geholt und das Gesteck zu einem richtigen Adventsgesteck werden lassen.
Dass es so gar nichts weihnachtlich Schmeckendes zum ersten Advent gab, kratzte ein wenig an meiner Hausfrauenehre, deswegen habe ich mich entschieden, am Sonntagmorgen noch den weihnachtlichen Schoko-Kirschkuchen vom letzten Jahr zu backen, aber dann fehlte die Buttermilch. Und dann das Mehl. Und dann auch noch das Lebkuchengewürz... Nun ja, es ist irgendwie nicht mehr der weihnachtliche Schoko-Kirschkuchen vom letzten Jahr, aber ein sehr leckerer, auch weihnachtlich schmeckender Schoko-Mandelkuchen mit Kirschen! :-)

24 Dezember 2012

...und MERRY CHRISTMAS TO EVERYBODY! :-)

Die allerletzten Vorbereitungen laufen, dann klingen wir den Heiligen Abend und die Weihnachtstage ein. Der Früchtekuchen ist verpackt, der Marmeladenbestand wird geplündert, heute Morgen habe ich noch Kuchen im Glas gebacken und ein paar Pralinen soll es auch noch geben - so werden die Geschenkkörbe bestückt und die selbstgebastelten Weihnachtskarten dazugelegt. Die Geschenke sind alle verpackt und warten auf ein Plätzchen unter dem Weihnachtsbaum - ich liebe dieses Gewusel bevor man sich dann entspannt zurücklehnen und Weihnachten genießen kann, denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude!

19 Dezember 2012

Oder sowas wie Spekulatius...ich weiß nicht genau! Aber lecker sind sie, soviel steht fest! :-)
Heute habe ich endlich wieder Zeit zum Bloggen - es hat mir gefehlt die letzten Tage, aber so kurz vor Weihnachten rast die Zeit... Endlich kam ich auch dazu, die Spekulatiusformen von Tchibo auszuprobieren:

12 Dezember 2012

Eigentlich wollte ich gestern ein Plätzchenrezept verbloggen, aber sowohl die Schoko-Plätzchen von letzter Woche als auch die Hausfreunde vom Wochenende sind auf wundersame Weise verschwunden, nichts deutet mehr darauf hin, dass sie je existiert hätten... Weil ich nun auf genauso wundersame Weise ganz plötzlich keine Lust mehr auf Hausfreunde und Schoko-Plätzchen habe, bin ich auf Macarons umgestiegen - genauer: auf Weihnachtsmacarons!


08 Dezember 2012

Heute geht es endlich weiter mit dem Früchtekuchen, gestern kam ich leider nicht mehr dazu, aber jetzt ist der Kuchen gebacken. Die Menge der Rosinen habe ich etwas reduzieren müssen, weil ich keine mehr hatte und die Rezeptbeschreibung habe ich ein wenig nachbearbeitet, jetzt ist sie verständlicher, vor allem im Zusammenhang mit den Bildern.


06 Dezember 2012

Eigentlich bin ich schon seeehr spät dran. Böse Zungen würden vielleicht den Finger erheben (wenn sie einen hätten) und fragen, ob mir das nicht früher hätte einfallen können... Es ist mir früh eingefallen! Ich musste aber erst abklären, ob ich dieses Rezept mit Euch teilen darf und dann suchte ich eeewig nach einer Zutat: kandierten Erdbeeren. Gestern kam nun endlich das Paket mit der ersehnten Ware und heute soll es gleich losgehen mit dem Experiment Früchtekuchen: 


05 Dezember 2012

Jedes Jahr an Weihnachten wichteln wir in einem kleinen geschlossenen Kreis unter Tortenfreundinnen. Zu diesem Anlass habe ich gestern ein superschnelles last-minute Küchengeschenk kreiert: einen sahnigen Karamelllikör! Die Zutaten dafür hat man in der Regel daheim und die Zubereitungszeit ist mit nicht mal 10min unschlagbar, weswegen sich dieses Rezept meiner Meinung nach sehr gut für den aktuellen "Maria sucht..."-Wettbewerb eignet:


Karamelllikör

Zutaten:
1 Dose dulce de leche (gekochte, gezuckerte Kondensmilch)
150ml brauner Rum
200ml Sahne
1 Vanilleschote

04 Dezember 2012

Im vergangenen Jahr hatte ich in der Vorweihnachtszeit einen Schokoladenkuchen mit Kirschen gebacken und ein wenig Lebkuchengewürz hinzugefügt. Das Ergebnis fand ich damals sehr lecker, aber zu wenig schokoladig und so hatte ich den Kuchen wieder vergessen. Die Kombination fiel mir in der vergangenen Woche wieder ein und so habe ich das nochmal mit ein paar Änderungen ausprobiert: